Dienstag, 3. April 2012

bm:ukk - Seite zu Bildungsstandards

Informationen zu den österreichischen Bildungsstandards gibt es auf dieser Seite des bm:ukk.

Geodienste auf Smartphones einrichten

Wie Geodienste eingerichtet werden, zeigt dieser Artikel auf der ARD-Homepage.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

eLearning Conference 2010 Eisenstadt

Donnerstag, 9. Dezember

Der erste Nachmittag dient allgemeinen Informationen und sind in der Regel Vorträge mit Hintergrundpräsentationen.

Europäische Perspektive wird durch den Vortrag über das European Schoolnet eingebracht:
www.europeanschoolnet.org
ww.eun.org

Interessant auch das iPad-Projekt der HS Jennersdorf, auch wenn das Lock-In der Apple-Welt für mich schon eine sehr fremde Welt ist. Nicht mal einen USB-Anschluss gibt es auf den Dingern.

Adressiert wurde das Problem durch Content-Entwickler und bmu:kk, dass Applikationen Standards folgen müssen und nicht auf ein proprietäres System beschränkt sein dürfen, sollen sie österreichweit laufen.


Freitag, 10.  Dezember 2010

Am Vormittag besuche ich das eTwinning-Seminar. Dies ist eine Projektplattform zur Kontaktaufnahme und Gestaltung von netzbasierten Projekten.

Sehr sinnvoll lässt sich eTwinning nutzen, wenn gleichzeitig auch ein Comenius-Projekt angestrebt ist. Finanzielle Unterstützung und Reisemöglichkeiten ergeben sich nur in einem Comenius-Projekt.

Pädagogisch sinnvoll erscheint mir, dass alle SchülerInnen einer Klasse in ein Projekt involviert werden können. Bei einem Comenius-Projekt ergeben sich beschränkte Reisemöglichkeiten (für LehrerInnen oder SchülerInnen).

Der bürokratische Aufwand ist gering, und es gibt keine zeitlichen Beschränkungen bei einem Projekt.

Eine allgemeine Enführung findet sich in diesem PDF - eTwinning-Anleitung.

Kontaktperson für Österreich ist martin.gradl[at]oead.at

Ein erster Rundblick nach Anmeldung bei eTwinning, erscheint mir das als sehr interessantes und sehr aktives Portal (ca. 50 Projektideen aus europäischen Schulen pro Tag!).

Ein "eTwinning-Registrierungs-Party" in einer Sperrstunde wäre vielleicht was für unsere Schule.


Am Nachmittag besuche ich das Seminar (kein Workshop, sehr frontal!) zur Entwicklung von Lernsequenzen. Ich kriege Materialien zugeschickt, denn das ist eher was zum Nachlesen (sehr theoretisch, nicht die erhoffte Praxisarbeit).

Wer es vielleicht noch nicht kennt: ähnlich wie schule.at gibt es lehrer-online.de mit ausgearbeiteten Unterrichtssequenzen als Ideenquelle.

Interessantes Tool - so ähnlich wie HotPotatoes, aber komplexer - ist JClic. Läuft unter Windows, Mac und Linux. Muss ich mal austesten.


Samstag, 11. Dezember

Die verschiedenen österreichischen Bildungsserver stellen sich vor (von den Bundesländern organisiert, daher so vielfältig ... Föderalismus!).

bildungs.tv aus Oberösterreich wäre interessant, aber z.B. das Video zu Safer Internet startet bei mir hier nicht durch.

www.qish.at ist eine Online-Schülerzeitung (Wien, Burgenland, NÖ), die stärker beworben werden soll, um SchülerInnen als Kreative zu fördern.

Der Tiroler Bildungsserver bietet einen Dienst mit freien Fotos (CC-Lizenz) unter bilder.tibs.at.



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Programm (PDF)

Dienstag, 23. November 2010

Sicherheit im Internet

Es finden sich hier nun sieben Teile einer Serie mit dem Titel "Sicherheit im Internet". Zielgruppe dieser Serie sind vor allem Eltern, aber auch Interessierte jeder Altersstufe. Dank für die Anregung gilt der Initiative Safer Internet.

Die Kapitel:
  1. Einleitung
  2. Mobbing und Stalking
  3. Privatsphäre
  4. Jugendschutz
  5. Passwortschutz
  6. Abzocke
  7. Urheberrecht

Sicherheit im Internet - Teil 7: Urheberrecht

Ohne Göld ka Musi


In den Medien war in den letzten Jahren immer wieder die Rede von Internetnutzern, die Tausende oder gar Abertausende Euro Strafe bezahlen mussten, nur weil ein paar Musikdateien im Internet verbreitet wurden.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass ohne Rechtvergabe der Urheber das Verbreiten urheberrechtlich geschützter Werke (in Ton, Bild, Schrift) nicht gestattet ist.

Besonders Werke, die ein besonders hohes kommerzielles Interesse aufweisen, werden auch von beauftragten Rechtsfirmen verfolgt und bei begründetem Verdacht wird richterlich der Besitzer eines Internetanschlusses ermittelt.

Besonders sogenannte Tauschbörsen stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit, da bei diesen nicht nur eine Datei geladen, sondern in den meisten Fällen auch wieder verbreitet wird.

Die mir bekannte Rechtslage in Österreich sieht folgendermaßen aus.

Musik:
Privatkopien sind gestattet, eine Weiterverbreitung nicht. Falls Musik-CDs kopiergeschützt sind, ist auch eine Privatkopie nicht möglich.

Filme, Computerspiele:
Weder eine Privatkopie noch die Weiterverbreitung sind gestattet.

Software:
Eine Sicherungskopie darf angefertigt werden, installiert darf ein Programm nur auf sovielen Computern, wie Lizenzen erworben worden sind.

Druckwerke:
Eine digitale Verarbeitung von Druckwerken (Scannen) ist nicht gestattet.

Ausnahmen:
  • Werke, deren Urheber seit mehr als 70 Jahren verstorben sind, dürfen frei verbreitet werden
  • Werke, die von den Urhebern mit besonderen Rechten ausgestattet wurden, sind frei verbreitbar. Dazu zählen die Lizenzen Creative Common License (für künstlerische Werke) oder z.B. GPL für freie Software

Weitere Informationen auf saferinternet.at

Sicherheit im Internet - Teil 6: Abzocke

Euroschein

Geldgeschäfte im Internet dürfen nur vertragsberechtigte Partner abschließen und laufen in der Regel über gesicherte Verbindungen via zertifizierte Anbieter. Die Praxis zeigt, dass über das Internet getätigte Käufe oder Geldanweisungen nicht unsicherer sind als solche in der "realen Welt".

Aber wie in der "realen Welt" gibt es im Internet Personen und Organisationen, welche über Betrug oder unter Vortäuschung falscher Tatsachen an das Geld Leichtgläubiger zu kommen versuchen.

Dabei muss es sich nicht um kriminelle Machenschaften handeln, die Tücke kann in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) vergraben sein, die in der Regel sehr lang und in schwer verständlichem Juristendeutsch verfasst sind. Besonders bei "Gratis-Angeboten", welche persönliche Daten verlangen, ist erhöhte Vorsicht geboten.

Kinder und Jugendliche können wie Erwachsene Opfer werden - meist auf Kosten der Eltern. Sei es, dass sie in eine Abofalle tappsen (vor allem bei der Handynutzung besteht diese Gefahr, zum Beispiel beim Erwerb von Klingeltönen oder Hintergrundbildern), sei es, dass sie ein höheres Alter und somit Vertragsfähigkeit vortäuschen.

Besonders an Kinder und Jugendliche wenden sich Seiten, welche "Hausübungshilfen", "Gratis-SMS", "Gratis-Klingeltöne" u.ä. anbieten.

Wie erkennt man, dass es sich um eine Abzockseite handeln könnte? Bei folgenden Kriterien sollte man hellhörig werden:

  • man muss sich registrieren
  • bei der Registrierung werden persönliche Daten abgefragt (Name, Adresse, Telefonnummer ...)
  • die AGB muss mit einem Häkchen akzeptiert werden
  • zur Registrierung wird animiert (Gewinnspiele o.ä.)
  • die gebotenen Leistungen werden nur schlecht beschrieben

Ein kleines Filmchen von saferinternet.at, das Ihnen zeigt, worauf man achten sollte und wohin man sich bei eingetretenen Problemen wenden kann:



Auch zu diesem Thema finden sich ausführliche Informationen auf saferinternet.at

Sicherheit im Internet - Teil 5: Passwortschutz



ich bin du, und du bist mein,
wie anders könnte es sonst auch sein


Identitätsdiebstahl im Internet - es müssen nicht immer Gauner sein!

So einfach kann es beginnen: ein Freund hat sein Passwort für den Zugang zu einem sozialen Netzwerk vergessen, und wer will schon ein fader Zipf sein ... man "leiht" ihm seine eigenen Zugangsdaten. Und schwupps ... schon gehört diese meine Seite nicht mehr mir ...

Ein Problem können auch unsichere Passwörter darstellen, die von Bekannten oder Freunden leicht erraten werden können. Niemand würde seinen Zugang zum Onlinebanking mit Nutzername: papa Passwort: mama sichern. Auch in sozialen Netzwerken sollten starke Passwörter verwendet werden.

Starke Passwörter sind solche, die keinen Namen bzw. kein Wörterbuchwort verwenden, Groß- und Kleinbuchstaben mischen, Zahlen beinhalten und am besten noch ein Sonderzeichen wie # € +.

saferinternet.at hat ein kleines Filmchen, wie man sichere Passwörter erstellt, die man sich auch leicht merken kann:





Der Titel ist ein Zitat aus dem Gedicht Ich bin deine Liebe von Brigitte Kaplik.